Wenn ein Familienmitglied pflegebedürftig wird, muss es häufig sehr schnell gehen. Das Pflege-Institut Weindl gibt Ihnen eine erste Orientierung für die wichtigsten Schritte bei der Organisation der Pflege.
Alles Wissenswerte auf einen Blick
Pflegeberatung als erster Schritt: Bei plötzlicher Pflegebedürftigkeit sollte umgehend eine kostenlose Pflegeberatung in Anspruch genommen werden – gesetzlich verankert über die Krankenkasse oder lokale Pflegestützpunkte – um individuelle Lösungen zu finden.
Pflegegrad beantragen: Der Pflegegrad sollte so früh wie möglich bei der Krankenkasse beantragt werden, da er die Grundlage für finanzielle Leistungen bildet. Die Einstufung erfolgt durch den Medizinischen Dienst (MD) und sollte gut vorbereitet werden.
Die richtige Pflegeform wählen: Es gibt drei Grundmodelle – ambulante Pflege durch Angehörige und Pflegedienst, 24-Stunden-Pflege zu Hause durch eine eingezogene Betreuungskraft sowie stationäre Pflege im Altenheim – je nach Umfang des Betreuungsbedarfs.
Rechtliche Absicherung sicherstellen: Parallel zur Pflegeorganisation sollten wichtige Dokumente wie Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Testament erstellt werden, um rechtliche Klarheit für den Pflegebedürftigen und die Familie zu schaffen.
Finanzierung der Pflege klären: Verschiedene staatliche Leistungen stehen zur Verfügung – darunter Pflegegeld, Pflegesachleistungen, der monatliche Entlastungsbetrag, Verhinderungs- und Kurzzeitpflege sowie Zuschüsse für Wohnraumanpassungen – deren optimale Nutzung frühzeitig geplant werden sollte.
Schritt 1: Beratung zur Pflege
Auch wenn das Thema Pflege im ersten Moment sehr komplex erscheint, gibt es für jeden Pflegefall eine individuelle Lösung. Eine ausführliche Pflegeberatung durch eine unabhängige Beratungsstelle ist deshalb der erste Schritt auf dem Weg zu einer bedarfsgerechten häuslichen Betreuung. Per Gesetz haben Sie Anspruch auf eine kostenlose Pflegeberatung durch Ihre Krankenkasse. Nutzen Sie dazu auch die Pflegestützpunkte in Ihrer Gemeinde.
Steht bereits fest, dass der Pflegebedürftige eine ganztägige Betreuung in den eigenen vier Wänden wünscht, sind Sie beim Pflege-Institut Weindl genau richtig. Wir vermitteln Ihnen eine erfahrene 24-Stunden-Betreuungskraft aus Polen für eine individuelle und einfühlsame häusliche Pflege.

Dorota Weindl
Dorota Weindl ist Gründerin und Geschäftsführerin des Pflege-Instituts Weindl GmbH. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Vermittlung häuslicher 24-Stunden-Pflege unterstützt sie Familien bei der Suche nach liebevollen und qualifizierten Betreuungskräften.
Ihr Fokus liegt auf seriöser, rechtlich abgesicherter Pflegevermittlung – insbesondere auch für Menschen mit Demenz. Mit Herz, Kompetenz und persönlichem Einsatz steht sie für eine Betreuung, die den Mensch in den Mittelpunkt stellt.
Schritt 2: Pflegegrad beantragen
Um zeitnah finanzielle Leistungen und Hilfen in Anspruch nehmen zu können, ist es wichtig, sich sofort um den Pflegegrad zu kümmern. Die Beantragung des Pflegegrades erfolgt über die Krankenkasse. Bei den gesetzlichen Krankenkassen wird dies durch den Medizinischen Dienst (MD) durchgeführt. Auf das Gespräch sollte man sich sehr gut vorbereiten und vorab die Hilfe eines Pflegeberaters in Anspruch nehmen.
Von hoher Bedeutung ist dabei, den Pflegebedürftigen vollständig einzubinden und die Wichtigkeit einer richtigen Pflegegrad-Einstufung zu verdeutlichen.
Schritt 3: Die richtige Pflegeform wählen
Mit der Pflege durch ein Pflegenetzwerk, der häuslichen Pflege und der Pflege in einem Altenheim gibt es drei grundlegende Pflegeformen.
Ambulante Pflege: Ist eine ganztägige Pflege nicht notwendig, kann die Pflege durch pflegende Angehörige und einen ambulanten Pflegedienst erfolgen.
24-Stunden-Pflege zu Hause: Bei einem höheren Betreuungsbedarf bietet sich die 24-Stunden-Pflege an. Hierbei zieht eine erfahrene Betreuungskraft in den Haushalt des Pflegebedürftigen ein und bietet Rund-um-die-Uhr-Betreuung.
Stationäre Pflege im Altenheim: Wenn die häusliche Betreuung nicht möglich ist, bleibt der Umzug in ein Pflegeheim eine Option.
Für die Entscheidung zugunsten der häuslichen Pflege berät Sie das Pflege-Institut Weindl kompetent und umfassend. Sie schildern uns Ihren Pflegebedarf, und wir unterbreiten Ihnen schnellstmöglich geeignete Betreuungsvorschläge.
RUFEN SIE UNS ANSchritt 4: Rechtliche Absicherung sicherstellen
Im Zusammenhang mit der Pflegebedürftigkeit sollten umgehend alle wichtigen Dokumente erstellt werden:
- Patientenverfügung
- Betreuungsverfügung
- Vorsorgevollmacht
- Testament
Diese Dokumente sichern die rechtlichen Belange des Pflegebedürftigen und entlasten die Familie bei schwerwiegenden Entscheidungen.
Schritt 5: Finanzierung der Pflege sichern
Die Finanzierung der Pflege ist in der Regel ohne staatliche Unterstützung kaum möglich. Folgende Pflegeleistungen stehen Ihnen zur Verfügung:
Pflegegeld: Für die häusliche Pflege durch Angehörige oder eine 24-Stunden-Pflegekraft.
Pflegesachleistungen: Für die Pflege durch ambulante Pflegedienste oder stationäre Einrichtungen.
Entlastungsbetrag: Monatliche Unterstützung für zusätzliche Betreuungsleistungen.
Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege: Für vorübergehende Pflegebedürfnisse.
Zuschüsse für Umbaumaßnahmen: Anpassung des Wohnraums an die Bedürfnisse des Pflegebedürftigen.
Das Pflege-Institut Weindl unterstützt Sie bei der optimalen Nutzung dieser finanziellen Hilfen.
Kosten